Bläuelgewicht, n. (Bergb.), dasselbe ist als Gegengewicht gegen die Schwere des Bläuels (s. d. 4.) an demselben mittels eines Taues befestigt u. über eine Scheibe gezogen, um das Heben des Bläuels zu ermöglichen; wenn derselbe nämlich vom Triebrad niedergedrückt ist, hilft ihn das B., welches mit seiner Schwere im richtigen Verhältnis stehen muß, wieder heraufziehen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 401Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei