Blaueisenstein, m., Krokydolith, mn. (Mineral.), besteht aus kieselsaurem Eisenoxydul u. kieselsaurem Natron mit wenig Wasser. Blaues, zum Theil lavendelblaues Pulver, verliert vor dem Löthrohr seine blaue Farbe und wird zu einer blasigen Kugel. Die dünnen Fäden der in Südafrika sich findenden asbestartigen Varietät haben außerordentliche Tragkraft; die erdige Abänderung dient am Kap als Malerfarbe. — Ist nicht mit Vivianit (Blaueisenerde, s. vor. Art.) zu verwechseln.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 401Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei