FeedBlechbiegemäschine
TechnikBau-Lexikon 1881

Blechbiegemäschine, f., dient zu Herstellung von Falzen, Umschlägen und dergl. hehufs Verbindung der einzelnen Blechtafeln; s. Fig. 657—661. Die mit Umschlag zu versehende Blechtafel a, Fig.658, wird zwischen die Wangen b u. C eingeschoben und durch Herunterdrücken von b mit Hülfe der Kurbel g, Fig. 657, eingeklemmt. Das Mäß des Einschiebens u. damit die Breite des Umschlages bestimmt das stellbare Lineal h. Erhält nun die drehbare Wange d durch Drehung der Hebel ppeine Drehung nach d, so erhält das Blech zunächst eine spitzwinklige Abbiegung, welche nach Einlegung des so gebogenen Blechs in die Lage 24 mit nochmaliger Drehung von d — d völlig geschlossen wird, wie bei 21zu ersehen. Zur Bildung von Hohlkehlen wird die Tafel zwischen die Spannwangen b und e, Fig. 659, von hinten her eingeführt und erhält durch ruckweises Aufdrehen der Biegwange a die erforderte Krüm— Länge Breite Dicke Gewicht Fläche Zoll Zoll Linien Pfund Quadratfuß 24 18 1½—½ 3 36 24 — 3 20 16 •2— 221½¼—2½ 2² 9 16 12 ½½½½unbestimmt 1½ 13 10 — unbestimmt 98½ 36 24 97411 25 6 24 18 75 470 3 74 24 18 ½ 1½6 mung. Zu Herstellung stufenweiser Abbiegungen hat man nach Fig.660 die schmale Kante der Biegwange dzur Wirkung zu bringen. Zu Herstellung von Hohlfalzen behufs Einlegung von Draht wird an die Spannwange b, Fig.661, eine Schieneb von erforderlicher Dicke angeschraubt, über welche die Biegwange d den Blechstreifen herumbiegt; s. auch d. Art Börtelmaschine und Falzmaschine.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 403Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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