Bleiafter, m. (Bergb.), erdige, sandige Theile, welche beim Pochen u. Waschen des Erzes ausgeschieden werden. Hleiasche, f., Bleischaum, Bleikrätze, k., frz. ereme, f., cendre f.de plomb, engl. Jead-ashes (Chemie), das beim Abschäumen des geschmolzenen Bleies gewonnene Gemenge von metallischem u. oxydirtem Blei, welches ebenso wie Bleiglätte zu Töpferglasur u. zu Anfertigung weißer Farben in der Schmelzmalerei verwendet wird.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 408Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei