Blendung, f. frz.parement, m.,engl. facing, im weitern Sinne s.v. w. Bekleidung, Verblendung, im engern Sinne aber die Bekleidung der Mauern, bes. im Souterrain, mit Sandstein- oder Granitplatten, um dieselben vor Eindringen der Nässe zu schützen; doch auch Bekleidung der Mauern mit Bretern. — 2. (Kriegsb.) auch Blendwerk, Maskirung, Deckung, Blenddecke, f., genannt, frz. blinde, f., mantelet, m., engl. blinded cover, blind. Man unterscheidet: a) Mit Leichtigkeit zu bewegende Holzzimmerung, Schanzkorb, Wollsack etc. zur Deckung gegen feindliches Gewehrfeuer, z. B. beim Sappiren zur Deckung des vorderen Arbeiters gebräuchlich. b) Mittel, um irgend etwas dem Auge des Feindes zu entziehen, z. B. bei Scharten. Daher Scharten blenden, s. v. w. die äußere Schartenöffnung verschließen, um den Feind über das Vorhandensein einer Batterie zu täuschen. Auch natürliche Bodenerhebungen benutzt man gern zu diesem Zweck. ) Auch Blendladen genannt, frz. bastingue, f., Laden von starkem Holzwerk, auf Batterien vor die Schießscharten gesetzt, um die Leute beim Laden und Richten einigermaßen zu decken. d) Auch Blinde genannt, Gestelle von zwei Pfählen u. zweil m. langen Querhölzern, zum Stützen der Sappendecke bei der bedeckten Sappe (s. d.). e) frz. blindage, m., engl.blindage, bomb-prooftimber, s. v.w. Blockdecke (s.d.).