Bord, Vort, Aieh, frz. bord, m., engl. board, überhaupt Rand, daher 1. Schi iffsrand, bei Kriegsschiffen ist er hoch u. breit, bei Flußschiffen niedriger u besteht aus Bretern, den Zordbretern. — 2. s. v. w. Flußufer. — 3. s. v. w. Fries im Gebälk einer Säulenordnung (s. d.), in dieser Bedeutung aber meist als fem. (Borde, Borte) —9 braucht. — 4. In v. w. Bret.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 455Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei