As, Abkürzung (chem. Zeichen) für Arsen. As (ital. la bemolle; frz. la bémol; engl. a flat) in der Musik der nächste unterhalb a liegende halbe Ton; er wird durch a und ein vorgezeichnetes h bezeichnet. münze, die angeblich in Rom zuerst unter dem Könige Servius Tullius, in Wahrheit jedoch erst nach dem Beginne der Republik geprägt wurde und urlo, 05 das Gewicht eines Pfundes hatte, doch o, daß sie nur etwa 7½ der gewöhnlichen Libra entsprach. Im Laufe der Zeit aber wurde sie immer mehr reduziert, sodaß sie in der spätern Kaiserzeit nur noch ½e ihres 4s allen Jln Gewichts wog. Alle Kupfermünzen des alten Italien waren entweder eine Mehrheit oder ein Bruchteil des As. Aber nicht bloß bei der Teilung der Münzen, sondern auch bei Maßen, Gewichten, Erbschaften und Zinsen wurde das Ganze durch As bezeichnet und dies nach dem Duodezimalsysteme in 12 Teile, uncia, d. h. Einheit, geteilt, deren jeder einen besondern Namen hatte, z. B. uncia V2, Sextans ½, quadrans ½ u. s. w. Die Kupfermünzen unterschieden sich voneinander durch ein bestimmtes traditionelles Gepräge. So hatten die eigentlichen röm. auf dem Avers irgendeinen Götterkopf, z. B. den des Jupiter, beim ganzen As den des Janus u. s. w., und auf dem Revers den Schiffsschnabel nebst der Wertbezeichnung durch 1, 2, 3 u. s. w., Kügelchen für die Zahl der Unzen auf den Bruchteilen des As, röm. Ziffern für das As und die Mehrheiten desselben. Vgl. Budäus, De asse et partibus ejuso . 1522 u. öfter); Mommsen, liber das röm. ünzwesen » (Lpz. 1850) und 4 ultsch, 40 des röm. Münzwesens » (Berl. 1860); Hultsch, „Griech. und röm. Metrologie (Berl. 1862).