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Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

As, ein früheres kleines Gewicht in Deutschland und Holland, eine der kleinsten Unterabteilungen des Pfundes und der Mark, ehedem namentlich de Bestimmung der Schwere der Münzen und er andern Gewichte üblich. Es ist in neuerer Zeit außer Gebrauch gekommen, weil man sich dafür des franz. Grammgewichts und der Decimalteile des Pfundes bedient. Die alte kölnische Mark wurde in 4020 kölnische As eingeteilt und wog 4864,es holländ. As. Die alte holländ. Troy-Mark atte 5120, das Uand. 5 so —5 holländ. Troyfund 10240 holländ. As (Asen). Von den vorzugsweise zum Wägen der Goldstücke auch in Deutschland gebräuchlich . holländ. As sind 20,80592 oder etwas reichlich 20/ 1 g, oder es ist 1 holländ. As = 0,isoas g. In Preu⸗ —. war durch eine Cirkularverfügung des Hanelsministers vom 18. Jan. 1854 bestimmt worden, daß für das Goldmünzgewicht fortan das Grän (deren die preuß. oder Zollvereinsmünz-Mark 288 hatte) in 16 preuß. As geteilt werden olle, sodaß die preuß. Mark = 4608 preuß. As: ie von der preuß. Normal-Eichungskommission ausgegebenen Goldgewichtssysteme enthielten schon seit 1831 diese Sechzehntel-Gränstücke, aber bis zu jener Verfügung unter der Benennung „Gränteileoß. Nach der preuß. Verordnung vom 5. Mai 1857 aber, welche das neue Pfund (das jetzige deutsche) von 500 geals Gold⸗, Silber⸗ und Münzgewicht Keie au war dasselbe als solches in 1000 Tausendteile zu teilen, der Tausendteil in 10 As und weiter in decimale Bruchteile; dieses neue preuß. As war demmac odoo deutsches Pfund oder ½ g und demnach = 1,40298 oder fast genau 1½5. holländ. As. Das sog. Dukatenas war ein Gewicht, von welchem 4020 eine kölnische Mark betrugen, und demnach das nämliche wie das erwähnte kölnische As. In Ssterreich nennt man dasselbe Dukatengran; der Dukaten als Goldgewicht hat 60 solche Dukatengran. 8 (spr. Ohs, Plural Asar) ist die schwedische, in die allgemeine geolog. 00 m Pob übergegangene Bezeichnung für bis 60 m hohe, wallartige Geröll⸗ und Sandanhäufungen, welche sich mehrere Kilometer lang und in einer gewissen ½½½ zueinander durch Schweden ziehen, wobei sie Meereshöhen von über 350 m erreichen können. An ihren Fuß pflegen sich marine, Cebstde der Eacralzent n anzulagern. Daß sie Gebilde der Glaweißen sind, steht fest, doch ist ihre Entstehungsweise noch —. aufgeklärt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 35Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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