Bangla, Stadt der indobrit. Provinz Oude „Bangor, Marktstadt, Bischofssitz und Badeort in der Grafschaft Carnarvon des engl. Fürstentums Wales, an der Anglesey-Eisenbahn und dem nördl. die Rrün zum Menaikanal, über welchen seit 1850 die Britanniabrücke (s. d.) nach der Insel Anglesey ührt, liegt in dem engen Thale des Ogwen am uße steiler Felsmassen und zählt (1881) 8240 E. er Ort ist uralt, die einzige Straße eng und krumm, die alte Kathedrale (525 gestiftet) unans +7 lich. Die wichtigsten 10 tat Ech Gebäude sind die Versammlungshalle, die lat. Schule, das Kranken- und Versorgungshaus. In B. wird der in der Nähe gebrochene Schiefer zu Billardtischen, Grabsteinen, Kamineinfassungen, Fliesen, Schreibtafeln u. s. w. verarbeitet und aus den beiden Häfen der Stadt, Lerhash und Garth, ausgeführt. Ungefähr 8 km oberhalb der Stadt liegt am Ogwen das neuangelegte Dorf Bethesda mit großen Schieferbrüchen und 6890 E. Sehr bedeutend und schon seit 300 Jahren in Betrieb sind die Schieferbrüche von Penrhyn, im Süden von B., an dem vom Snowdon zur Küste ziehenden Bergast. Diese sind die größten und wertvollsten in Großbritannien und liefern jährlich 60000 Tonnen (120 Mill. Pfd.) Schiefer, der nach London, dem Kontinent oder nach Amerika Der jährliche Reinertrag soll sich bis auf 60000 Pfd. St. belaufen. Die Brüche gehören dem Lord hen Or⸗ — B. heißt ferner eine Seestadt in der duser d rafschaft Down, Provinz Ulster, am Südufer der Carrickfergusbai, 18 km nordöstlich von Belfast. Es hat den Namen von einem berühmten Kloster, Beanchär oder der Weiße Chor, das die Dänen um 820 zerstörten, wobei mehr als 900 Mönche ermordet wurden. B. wird vielfach als Seebad besucht, hat eine Kirche, vier Sektiererkapellen, zwei Baumwollfabriken, Fisch-und Austernfang und zählt (1871) 2560 E.