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ErdkundeBrockhaus 1882

Banos, d. i. Bäder, heißen in Spanien sowie in den ehemaligen und den gegenwärtigen span. Kolonien eine Menge Ortschaften, von denen jedoch die meisten keine Mineralquellen oder Bäder haben. Am berühmtesten ist B. de Bejar, ein Dorf und Badeort mit 1640 E. in der span. Provinz Cäceres, 15 km südwestl. von Bejar — der Nordgrenze von Estremadura und am Passe Puerto de Banos, über welchen eine Straße und die Eisenbahn von Salamanca nach Cäceres führt. Der Ort liegt überaus malerisch und anmutig im Thale von Ambros, am Echlucht. einer engen, felsigen und reichbewaldeten Schlucht, und hat alkalische Schwefelquellen von 42C. Das Thal des Ambros, der in den Alagon üud ist mit Olivenhainen erfüllt, die Bergabhänge ind mit Weinreben, weiter hinauf mit Kastanienwaldung bedeckt. Der Ort kommt schon im Mittelanquet und Banquette, s. Bankett.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 454Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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