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ErdkundeBrockhaus 1882

Basilan, span. Insel im südöstl. Asien unter 6² 30% nördl. Br. und 121 5 östl. L. (von Greenwich) zwischen Mindanao und den Sulu-Inseln. Durch die Straße von B. wird dieselbe von Mindanao, durch den Kanal von Pilas von der westlich gelegenen Gruppe der Pilas-Inseln und durch den Kanal von Tapeantana von der südlichern Gruppe der Samar-Laut-Inseln getrennt. B., 66 km lang und 44 km breit, erstreckt sich mit etwa 1275 akm von W. gegen O. In dieser Richtung wird dasselbe auch von einer Gebirgskette durchzogen, aus der sich im NW. und S. der Insel höhere Piks erheben. Die Bevölkerung ist nicht sehr zahlreich und besteht aus Malaien, welche den Tagalen auf den Philippinen und den Bewohnern der Sulu-Inseln sehr nahe verwandt sind. Die Erzeugnisse aus dem Tier⸗ und Pflanzenreiche sind die der Philippinen. Hauptorte sind Maloza an der Südwest⸗ und B. an der Südostküste der Insel. Beide liegen an Baien, welche gegen Stürme gesichert und für Schiffe von mittlerer Größe zugänglich sind. Dort findet auch der nicht 7 betrachtliche Handelsverkehr mit B., „Dafilen 9von Manila aus, statt. asileus (grch.), König; auch . Daft des zweiten Archon in Athen: Archon B.; Basileia oder Basilie, das Königtum.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 535Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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