Baumwachs zu bereiten, läßt man 2 Teile gelbes Wachs, 1 Teil weißes Pech und ½ Teil Schweinefett über gelindem Kohlenfeuer zergehen und setzt unter beständigem Umrühren 1 Teil dicken Ter-Warte zu. Man gießt die flüssige Masse in kaltes er und formt sie, wenn 4 etwas erhärtet ist, 0 Stangen. Dieses B. muß vor seiner Anwenung erwärmt und, wenn es flüssig geworden ist, mittels eines Borstenpinsels auf recht festes Papier lange zar werden, welches man später in beliebig ange und 1½ em breite A auge schneidet. Mit letztern wurden früher viel allgemeiner als jetzt die beim Veredeln entstandenen Wunden bedeckt. Kaltflüssiges Baumwachs, welches direkt uber die Wunden gestrichen wird, bereitet man, indem man ½ weißes Pech Weine und dann langsam und vorsichtig 50—80 g Weingeist zusetzt. Man bewahrt diese Mischung in gut . Golke fe Blechbüchsen an einem kühlen Orte auf. Sollte sie mit der Zeit konsistenter werden und sich nicht mehr leicht au streichen lassen, so wird sie erwärmt und wieder mit etwas Weingeist versetzt. Altere und große Wunden, welche länger als ein Jahr gebrauchen, um zu verheilen, werden dadurch gegen Austrocknung und das Eindringen der Feuchtiakeit geschützt, daß man sie mit dickflüssigem Steinkohlenteer überstreicht.