Befana, verdorben von Epiphanig, nennt man in und Rom den Heiligen Dreikönigstag (6. Jan.), das an diesem Tage übliche Geschenk und ugleich eine aus amLor gemachte 2..1 (Beanapuppe), die am Vorabend mit Schreien und ubeln durch die Straßen getragen wird. Der Gerauch ist wahrscheinlich der Überrest einer mittelalterlichen Mysterienfeier. Sonst wird das Wort auch wohl, wie unser Knecht Ruprecht, für Popanz ache Wei und bezeichnet im Volksmunde alte häßiche Weiber. Der B. verwandt ist die deuts Berchta (s. d.). **
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 686Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei