Beriot (Charles Auguste de), ausgezeichneter Violinspieler, geb. 20. Febr. 1802 zu Löwen, kam mit 19 Jahren nach Paris, spielte vor Viotti und nahm Unterricht bei Baillot, ang indes bald seinen eigenen Weg mit so viel Erfolg, daß er gleichzeitig mit Paganini bei dessen erstem Erscheinen in Paris aufzutreten wagen konnte. B. bildete mehrere, früher nur selten angewendete Stricharten zu der größten Vollkommenheit aus, und er war der erste, Paganini ausgenommen, welcher die Flageolettöne (sons harmoniques) in Aufnahme brachte. Zu seiner Schule gehören Vieuxtemps, Ghys, Prume, Kontsky, Leonard u. a. In England gab B. mit dem 70 ten Erfolge Konzerte, gleichfalls in den Nierlanden, wo ihn der König als Kammervirtuosen in seinen Dienst nahm. Die Revolution von 1830 beraubte ihn dieser Stellung, und nun unternahm er wieder Kunstreisen, meist im Verein mit der Malibran (s. d.), die 1835, nach der Scheidung von ihrem Manne, seine Gattin wurde. Nach dem ruel Tode seiner Gattin ließ er sich 1836 in Brüssel nieder. Erst 1840 unternahm er wieder eine Kunstreise nach Deutschland und 1843 wurde er Professor des Violinspiels am Konservatorium in Brüssel. Eine plötzlich eingetretene und unheilbare Erblinhars nötigte 11 1852 seine Stelle niederzulegen; er starb 8. April 1870 zu Brüssel. Seine Kompositionen, Konzerte, viele Airs variés, Etuden, Duette, einige Klaviertrios, viele Duos für Violine und Klavier (meist über Opernmotive und in Gemeinschaft mit Pianisten wie Osborne, Benedict, Wol u. s. w. verfaßt) sind elegant und graziös, auch technisch Wobri wertvoll, selbst da, wo der musikalische 7 t gering ist. erislaw, bezirkslose Stadt im es Ontemn Gouvernement Cherson am rechten Ufer des? * r, t 3 Kirchen, 1 Synagoge, 1 Kloster, 4 ichtabriken, 3 Olmühlen und 8278 E., die si — ächlich mit dem Bau von Flußkähnen beschäftigen. r Hand führt die große Straße nach der Krim. Der Handel mit Getreide und Holz ist bedeutend.