Becker (Jean), ausgezeichneter Violins ieler, Rr 11. Mai 1833 zu Mannheim, wo er Aloys Kettenus aus Verviers im Violinspiel, Joseph Kail im Klavierspiel und Vincenz Lachner in der Komposition zu Lehrern hatte. Nachdem er von der Großherzogin Stephanie von Baden zum Kammervirtuosen ernannt worden, ging er 1854 nach Paris und vervollkommnete dort unter Alard sein Geigenspiel. Seit 1857 machte er größere Kunstreisen und en dhteer in fast allen Ländern Europas. Später lebte er längere Zeit in Florenz, teils mit der Leitung der dortigen von Basevi gegründeten Società del QWartetto, teils mit der M ung eines eigenen Streichquartetts beschäftigt, welches letztere, seit 1866 aus B. selbst, den Italienern Masi und Chiostri (Violine und Viola) und dem Schweizer ilpert (Violoncell) beste end, zu einem außergewöhnlichen Grade der Voll ommenheit gelangte und unter dem Namen Florentiner Quartett in einem roßen Teile von CEuropa sich produzierte. B. selbst lebt, wenn er nicht auf Kunstreisen begriffen ist, in der Nähe von Mannheim. — Seine Tochter Jeanne B. wurde von 85 zur Klavierspielerin herangebildet, wie seine öhne zu Geigern, sodaß in EnM eit bereits Konzerte ausschließlich von den itgliedern der amilie B. gegeben werden.