Benedict (Sir ulius), namhafter Pianist, Komponist und Musi irigent, geb. 27. Nov. 1804 — Stuttgart, besuchte das Gymnasium seiner Vatertadt, vervollkommnete sich 1820 zu Weimar unter Hummel im Klavie iel, ging 1821 nach Dresden, wo er Schüler Karl Maria von Webers in der Komposition wurde, erhielt 1824 die Stelle eines Musikdirektors am Kärntnerthor-Theater in Wien und folgte 1825 einem Rufe nach Neapel als Kapell-Jatez an den Theatern San-Carlo und Del Fondo. In letzterm Theater brachte er 1827 seine erste Oper der folgenden Jahre reiste er in talien, Deutschland und Frankreich als Klavie pieler und ging 1835 nach London, wo er, von der Malibran eingefuhrt, als Klaviervirtuos wie als Komponist und Mu klehrer auftrat und sich bleibend niederlie Er wirkte hier eine Zeit lang als Kapellmeister an der ital. und engl. Oper, dirigierte seit 1845 Musikfeste in vers chiedenen Städten Englands, leitete seit 1856 die Vocal-Association und begründete 1860 die Mondlter vul.Komzerie päter war er Kapellmeister des Coventgarden und 1876—80 Dirigent der Philharmonischen Gesellschaft in Liverpool. Die Königin Victoria verlieh ihm 1870 die Ritterwürde. Als Pianist entwickelte B. in seiner Blüteeit neben einer durchgebildeten Technik Feuer und was wenigstens haber verschie Erfolg hatte. Außer drei ital. Opern hat er verschiedene in engl. Sprache geliefert, als: The gipsy's warning, (1838), (Der Alte vom Bergey, 1846), Undines (1860), The Lily of Killarneys (1861), Richard Cocurde-Lion (1863), The bride of songo (1865); außerdem die Kantate «St. Cäcilia⸗ Wupho das Oratorium ⸗St. Peter» (1870), zwei Symphonien, verschiedene Konzert-Ouverturen, Klaviersachen mit und ohne Begleitung, Lieder und Ge änge u. s. w. Beuedictis (Jacobus de), gewö nlich Jacoonus + der Verfasser des Stabat mater s.d.), geb. zu Todi um die Mitte des 13. Jahrh. war ein gelehrter Jurist, der, durch den Tod seiner Gattin bewogen, 1268 in den Erden der Tertiarier trat, sich Bußübungen ergab und 1306 tarb. Seine Canticinebst Biographie gab G. Mo io (1588) heraus.