Berton (Henri Montan), franz. Komponist, geb. 17. Sept. 1767 zu Paris, der Sobn Pierre Montan B.s 7 1727, gest. w14. Mai 1780, der ebenfalls viele Opern komponiert hat), erhielt schon im Alter von 15 Jahren eine Violinistenstelle im Orchester der Großen Oper. In der omposition war Rey Orchesterdirigent der Großen Oper) sein erster Lehrer, und später gewährte ihm noch Sacchini Unterweisung. Seine ersten aufgeführten Kompositionen waren Oratorien und Kantaten, die Promesses de mariagen das erste Stück, welches er 1787 aufs Theater brachte. Bei Errichtung des Konservatoiums wurde erals Harmonieprofessor an demselben ingestellt. Von 1807 bis 1809 war er Musikdirektor in der Italienischen Oper (damals Opera buffa caer du⸗ und von 1809 bis Ende 1815 wirkte er als ef du chant (Chordirektor und Korrepetitor) an der Großen Oper. Bei der Neuorganisierung des Konservatoriums 1816 erhielt er eine Kompositionsrofessur an diesem Institut, nachdem er kurz vorher Ichon Mitglied der musikalis en Sektion der Akademie geworden. Er starb zu Paris 22. April 1844. B. hat gegen 40 größere und kleinere Opern komponiert, mehrere darunter mit andern gemeinschaftlich, z. B. Blanche de Provencep (1821) mit Boieldieu, Cherubini und Paer, Pharamondo (1825) mit Boieldieu und Kreutzer, XL'Oriflamme (1814) mit Mehul, Paêr und Kreutzer. Auch hat er Ballette, Gelegenheitskantaten, Romanzen sowie theoretische und kritische Musikschriften gechrieben. Is seine besten Opern gelten: Ponce de Léono (1794), wozu er auch das Libretto versaßt, Montano et Stéphanie v (1799), Le délires (1799) und 4Aline, reine de Golconde (1803).