Beryll, ein Edelstein, von den Juwelieren Aquamarin genannt. Derselbe findet sich in schönen Krystallen, die bure als große, sechsseitige Prismen mit senkrechter Streifung 1Ppramtan den Enden außer der Basis auch rersch yramiden zeigen und in Granit, in Glimmerschiefer, auf Eisengängen u. s. w. vorkommen. Seine Bestandteile sind 66—68 Proz. Kieselsäure, 16—18 77 Thonerde, 12—15 Proz. Beryllerde (Be, Alz Sis O1s), woneben sich den engen von Chromoxyd und Eisenoxyd finden. Die Farbe des B. geht von Berggrün und Apfelgrün einerseits ins Himmelblaue andererseits ins Honiggelbe und Weingelbe. Er ist Durchichti glasglänzend durchsichtig oder halbdurchsichtig, als gemeiner B. nur durchscheinend. Der B. bildet eine Varietät vom Smaragd, welcher dieselbe chem. Zusammensetzung hat, aber seiner Farbe und seines Glanzes wegen als Edelstein mehr geschätzt wird. Der B. findet zu den verschiedensten Schmuckgegenständen Anwendung, namentlich zu Ring⸗ und Nadelsteinen, Ohrgehängen u. s. w. Gewöhnlich gibt man ihm die Form eines Brillants, da er wegen seines geringen Glanzes viele Facetten (Munin muß. Die besten edeln B. liefert der Ural (Mursinka, Schaitanka, Miask) und Altai; die trüben gemeinen B. finden sich in Deutschland namentlich bei Bodenmais in Bayern; sie erreichen mitunter sehr beträchtliche Größe, wie denn zu Limoges in Centralfrankreich armdicke Krystalle nicht selten sind; ja zu Grafton in Newhampshire trifft man 1,3 bis 2 mlange, über fußdicke, bis w1500 kg schwere Riesenkrystalle.