Beschicken, zunächst gleichbedeutend mit gattieren, möllern, oft auch legieren, nennt man die Arbeit, welche vorgenommen werden muß, wenn be-Met weiterer Behandlung Erze, Hüttenprodukte, etalle entweder unter sich oder mit Substanzen gemengt werden sollen, die für die Verarbeitung derselben notwendig sind. Ferner bezeichnet man auch mit B. das Eintragen oder Aufgeben der beschickten Massen in den Apparat, in welchem die Verarbeitung vorgenommen wird.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 889Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei