Bidasda, auf einer Strecke von 20 km der Grenzfluß Spaniens und Frankrei 8, entspringt in den estpyrenäen und fällt na einem Laufe von 80 km bei Fuenterrabia in den Biscayischen Meerbusen, an der Mündung eine 5f1. breite Ria bildend. Über dieselbe 2 eine Holz⸗ und eine Eisenbrücke, über welche letztere die Herbindungsbahn zwischen den beiderseitigen Grenzstationen Irun und Hendaye geht. Oberhalb dieser Brücken bildet die B. die Fasanen⸗ oder Konferenzinsel, auf der 1659 der Pyrenäische Friede geschlossen wurde. Der früher hatte man diesen neutralen Boden zu Verhandlungen benutzt, z. B. zwischen Ludwig XI. von Frankreich und Heinrich IV. von Castilien zur Verheiratung des Herogs von Guienne (1463); und 1525 fand hier die luswechselung Franz'I. statt, gegen seine beiden Söhne, welche als Geiseln in Karls V. Gefangen0.— kamen. Spanischerseits befindet sich auf dem halrand eine vorteilhafte Stellung bei St.⸗Marcial, welche die Straße von Bayonne deckt. Hier schlugen 8000 Spanier am 31. Aug. 1813 die doppelte Zahl Franzosen, welche diese Stellung angriffen, um San-Sebastian zu entsetzen. Am §8. Okt. 1813 fahrte Wellington einen kühnen Ubergang über die B. aus, eine Furt bei Fuenterrabia benutzend, wodurch Soult, der am rechten Ufer eine feste Stellung innehatte, eine Niederlage erlitt.