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TierreichBrockhaus 1882

Bissayos, Volksstamm auf den Philippinischen Inseln in Ostasien, der die Bewohner der Inseln Samar, Leyte, Zebu, Calamianes, Mindoro, Masbate, Panay, Ticao, Buriar u. s. w. umfaßt. Die B. bilden im Gegensatze sowohl zu den Tagalen auf —. der Hauptinsel der Philippinen, als auch zu Australnegern (Negritos) daselbst, mit den andern eingeborenen Stämmen von brauner Hautarbe und langem schlichten Haupthaar, wie die lanos, Ilocos +τ u. a., den Teil der ölkerung dieses Archipels, der von den Spaniern als Indien (los Indios) bezeichnet wird. Der Name B. soll bemalteo bedeuten und davon her⸗ — 4 daß dieselben zur nebt als die Spanier sich auf den Philippinen festsetzten, die Gewohnheit 20 ihre Leiber mit bunten Farben zu bestreichen. e B. gehören gleich den andern eingeborenen Stämmen dieses Archipels, die Negritos ausgenommen, der malaiischen Rasse an; der ptsachlich zwischen ihnen und den Tagalen wird hauptsächli nur durch die höhere Kultur bedingt, welche bei letztern schon vor der Ankunft der Spanier bestand. Die B. sind teils Mohammedaner, teils Heiden und nur zum Teil den Spaniern unterworfen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 103Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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