Bjeshezk, Kreisstadt im europ.⸗russ. Gouvernement Twer am rechten Ufer der Mologa. Auf dem linken Ufer des Flusses liegt die Vorstadt Schtal, die hauptsächlich von emeritierten Subalternbeamten Besbez wird. B. war schon im 12. Jahrh. Sitz der Bjeshezkischen Pjätina von Mlikzi Nowgorod und wurde nach dem Falle Nowgorods dem Moskowitischen Großfürstentum einverleibt. Die Stadt U1 13 Kirchen, 4 Schulen, 4 Lichtfabriken, 1 Wachsleicherei, 2 Gerbereien, 1 Borstenfabrik, 1 Bierbrauerei, 2 Oelmühlen, 1 Branntweinbrennerei und 7092 E., die sich vornehmlich mit der Verfertigung von Getreidesäcken beschäftigen, welche von hier aus nach Rybinsk, Moskau und Nishnij-Nowgorod versandt werden.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 116Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei