Blasendorf (magyar. Balazsfalva), Marktflecken im Unter-Weißenburger Komitat in Siebenbürgen, am Zusammenflusse der Großen und Kleinen Kokel und an der Eisenbahn Großwardein-Kronstadt, mit 880 rumänischen und ungarischen E., aber wichtig als Sitz des Erzbischofs der griech.ath. Kirche in Ungarn-Siebenbürgen. Der Ort hat Basun, eine theol. Lehranstalt, ein Obergymnasium, ein Domkapitel, ein Basilianerkloster und ein königl. Bezirksgericht. In B. wurde 27. Okt. 1687 die Transactio Lotharingica von dem Herzoge Karl von Lothringen und von den siebenbürg. Ständen unterschrieben, wodurch Siebenbürgen an die Krone Ungarn zurückkam. Auf dem Freiheitsfelde (rumänisch Campu libertaten) bei B. tagten vom 5. bis zum 15. Mai 1848 an 40000 Rumänen unter Vorsitz der Bischöfe Schaguna und Leményi und bechlossen, nebst einer Huldigung an den kaiserl. Hof nach Wien, ugleich die Forderung der Gleichberechtigung mit den übrigen Nationen des Landes und Vertretung auf dem Landtage. Die rumän. Bewegung nahm von da an ihren energischen Furnrns Blasenfarben nennt man die für die Aquarell- oder Olmalerei bestimmten, fertig präparierten, breiförmigen Farben. Sie haben Re Namen ctos⸗ weil sie früher allgemein in Blasen eingeschlossen verkauft wurden. Statt dieser Verpackung werden le jetzt meist in kleinen, aus weichem Zinnblech gefertigten Flaschen, deren Hals durch eine übergreifende Schraube verschlossen wird, in den Handel gebracht.