FeedBlansko
ErdkundeBrockhaus 1882

Blansko, Marktflecken in der mähr. Bezirkshauptmannschaft Boskowitz, Sitz eines menten derichts, in dem durch seine Naturschönheiten bekannten Zwittawathale, an der Linie Brünn-Pardubitz der Osterreichischen Nördlichen Staatsbahn mit (1880) 2739 CE., welche Feldbau treiben, zum ½ Teil aber in den daselbst Raite befe fürstl. Sa mschen Eisenwerken als Arbeiter eschäftigt sind. Die Eisengießerei in B. ist die größte im Lande. Das coupierte Terrain der Umgebung, mit wohlgepflegtem Wald bedeckt, zeigt eine auf Syenit gelagerte Kalkformation mit vielen Grotten, unterirdischen Höhlen und kesselartigen Vertiefungen, wie man sie im Karst findet. In eine der letztern stürzt sich der Punkwabach, der nach längerm unterirdi-Vori Laufe in der Tiefe des . wieder zum orschein kommt. Über seinem Ausgange stehen auf dem Felsen, jetzt von dichtem Wald verdeckt, die Trümmer der alten Burg B., die mit dem reichen Besitz in der Gegend schon 1130 ein Lehn der Bischöfe von Olmütz war. Seit 1766 6 B. im Bebe es fürstl. Hauses Salm.⸗Reifferscheid-Krauteim. Die Lab⸗ Der re⸗ namentlich bei Sloup und Adamsthal, — en neuerlich durch interessante vorhistor. Funde die Aufmerksamkeit der Archäologen auf sich gelenkt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 128Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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