Bombenkanonen, nach Pair Erfinder, einem franz. General, auch wol Paixhans genannt, sind glatte Geschütze großen Kalibers, welche Hohlkugeln, Bomben, im flachen * forttreiben, 5 uand m aber veraltet sind. Die Röhre der stand mit einer Seelenlänge von etwa zehn Kugeldurchmessern zwischen der Röhre der Kanone und der kurzen Röhre der Haubitze in der Mitte. Die Seele der B. war nach dem Boden zu mit einer schwach verjüngten konischen Kammer mit gerundetem Boden wen role Die am häufigsten angewandten B. waren solche mit einem Seelenkaliber von 23 und 28 em, welche resp. 25⸗ oder 68pfündige und 50⸗ oder 120pfündige Bomben schossen. Ihre Rohre wogen ungefähr resp. 60 und 109 Ctr. Die B., seit 1822 bekannt, wurden Gaamen lich gar Bewaffnung von Kriegsschiffen namentlich Kanonenbooten und Dampfschiffen) und Strandbatterien gebraucht. Doch hatte man die mnerunnsaeinter oder 25pfündigen auch in die zum Schießen auch von Vollkugeln (86pfündigen) gegen gedecktes Mauerwerk verwendet, weil die im Verhältnis zum Geschoß schwache Pulverladung ( kugelschwer) die Anwendung einer mehr gekrümmten Flugbahn ermöglichte. So Ausgeeichnetes die B. leisteten, wurden sie 1 0 von en schweren gezogenen Kanonen mit hohlen Langgeschossen in der Wirkung wesentlich übertroffen und daher durch diese bald gänzlich verdrängt.