Brezin, Flecken im europ.⸗russ. Gouvernement Petrikau, an beiden Seiten des Flüßchens Mroshiza, 49 km von der Gouvernementsstadt Petrikau, mit 6592 E., worunter 2951 Juden. Die Stadt hat 4 kath. Kirchen, 1 luth. Kirche, 1 Bierbrauerei und 26 auerntuc:. für die Fabrikation von grobem Bauerntu Byidt., bei zoolog. Namen Abkürzung für Brandt (Joh. Friedr.). Broywald (vom slaw. Brdy, bewaldete Höhe), das Gebirgssystem Böhmens, welches mit seinen nicht sehr hohen, aber langgestreckten Bergrücken das ehemalige Meeresbecken Bohmer dem böhmischsudl. Ausl ochlande, dem Böhmerwalde und den südl. Ausläufern des Erzgebirges ausfüllt und zum Rt Teile der siluriß en Formation angehört. meengsten Sinne nennt man B. die größenteils ewaldeten Bergrücken südwestlich von rag, von Königsaal bis Rokitzan. Breakfast (engl., spr. Breckfest), Frühstück. Breal 0 franz. Philolog, geb. 26. Mär 1832 in Landau (Rheinbayern), wurbe in Rhule erzogen, besuchte seit 1852 die Normalschule zu Paris und studierte dann in Berlin Sanskrit. Nach Paris Pagr ekehrt, wurde er an der Großen Bibliothe angestellt und erhielt 1862 für eine Unter-Iaion d über den Ursprung der Zoroastrischen Religion den Preis der Akademie der Ins aleich Im 1864 erhielt B. den Lehrstuhl der vergleichenden rammatik am Collége de France, wurde 1875 Mitglied der Akademie der Inschriften, 1879 Generalinspektor des höhern Unterrichtswesens. Er veröffentlichte: De Persicis nominibus apud scriptores graecos ù (1863), „Oedipo e la mitologia comparata (Pisa 1866), „Le mythe d'Oedipe (1863), die wichtige Übersetzung von Bopps „Verleichender Grammatik der indo-europ. Sprachen5 Bde., 1867 — 72), mit histor. und kritischen Einleitungen, „Quelques mots sur l'instruction publique en Francen (1872), Mélanges de mythologie et de linguistiques (1877).