Hohenbruck (böhm. Irebechovice), Stadt in der Bezirkshauptmannschaft und im Gerichtsbezirk Königgrätz im nordöstl. Böhmen, an der Linie Chlumetz-⸗Mittelwalde der Esterreichischen Nordwestbahn, mit (1880) 3064 E. böhm. Zunge, die neben den städtischen Gewerben Feldbau treiben. Der deutsche Name rührt von der hohen, über den Bach Diedina führenden Holzbrücke her, durch welche die alte und neue Stadt verbunden wird. Von einer n HBerce Höhe, von den Hussiten Oreb (nach dem Berge Horeb) genannt, erhielt eine Partei der Hussiten den NRamen Orebiten.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 312Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei