FeedByr (Robert)
MusikBrockhaus 1882

Byr (Robert), Pseudonym des Novellenschriftstellers Karl Emmerich Robert Bayer (s. d.). Byrd oder Bird (William), der bedeutendste engl. Komponist zu Ind Kah de Zeit, wurde 1538 in London geboren und starb daselbst 4. Juli 1623. Seine musikalische altapelle erhielt er von Kind an in der königl. Vokalkapelle, wo Tallis sein Lehrer und Tein wurde, der ihn in die wahre Kirchenmusik einführte. Die Kunst seines Lehrers setzte er fort in Psalmen und Motetten, welche zu den besten Kompositionen des 16. Jahrh. gehören; außerdem schrieb er mehrstimmige weltliche Gesänge und viele Orgel⸗ und Klavierstücke. Mit Tallis gemeinsam erhielt er 1575 ein Privilegium auf 21 Jahre für den Druck und Verkauf von Musikallen. Byrgius (Justus), eigentlich Jobst Bürgi, Mathematiker und geschickter Verfertiger von Himmelsgloben und astron. Instrumenten, geb. 28. Febr. 1552 zu Lichtensteig im schweiz. Kanton St. Gallen, kam 1579 als Hoführmacher in die Dienste des gelehrten Landgrafen von Hessen, Wilhelms IV. Sein erstes Werk war ein Himmelsglobus mit Silberblech überzogen, auf welchem er die Sterne nach seinen eigenen Beobachtungen eintrug. Der Landgraf schickte diesen Globus dem Kaiser Rudolf II., der ihn so schön fand, daß er 1604 B. als Mechaniker in seine eigenen Dienste nahm. B. kehrte indeß 1622 von Wien 3. 109 d. zurück und starb daselbst 31. Jan. 1632. Noch vor 1603 erfand er einen Proportionalzirkel, der vom Galileischen verschieden war, ferner auch, ohne die Arbeiten Napiers zu kennen, die Logarithmen, die er in den „Arithmet. und geometr. Progreß-Tabulen⸗ (Prag 1620) beschrieb. Doch gibt B. keine Logarithmentafel in dem Sinne, in welchem gegenwärtig das Wort cen ie wird, d. h. keine Folge von Zahlen, zu welchen die Logarithmen, sondern eine Folge von Logarithmen, zu welchen die Zahlen berechnet sind. Auch konstruierte er ein geometr. Triangularinstrument. Seinen u 006 über letzteres nebst Abbildungen gab sein Schwager Benj. Barmer (1648) heraus. Byron (John), engl. „Rewitet geb. 8. Nov. 1723 auf dem Familiensitze Newstead-Abbey in der Grafschaft Nottingham, stammte aus einer adeligen Familie und war der Großvater des Dichters Lord B. Als zweiter Sohn des Hauses 7 Marinedienst bestimmt, schiffte sich B., 17 J. alt, mit Anson zur Reise um die Welt ein. Doch das Schiff, auf wel-Kast er sich befand, litt im Mai 1741 an der westl. uste von Patagonien Schiffbruch. Mit 145 Mann rettete er sich in einem Boote. Nachdem die Mannschaft fast zur Hälfte dem Hunger erlegen, die übrigen eine andere Richtung eingeschlagen, wurde er mit noch dreien, nach jahrelangem Hin⸗ und Herrudern, durch ind. Kanots nach der Insel Chiloe gebracht und 1745 als span. Kriegsgefangener ausgewechselt. Die von ihm erduldeten Drangsale schilderte er in Narrative of John B.v (Lond. 1748 u. öfter; deutsch, + 1793). In dem Kriege gegen üeirend gab er sodann als Kommodore einer leinen Flotille so viel Beweise seiner Geschicklichkeit und seines Mutes, daß Georg III. ihn zum Befehlshaber der beiden Fregatten ernannte, die 1764 zu einer Entdeckungsreise in die Südsee ausgerüstet wurden. Er vollendete seine Weltumsegelung im Mai 1766, wo er über Batavia nach England zurückkam. Obgleich die Expedition A1 an Ergebnissen wenig fruchtbar zeigte, verdient sie doch einen ehrenvollen Platz in der Geschichte der Reisen, da B. der erste unter den berühmten Weltumseglern war, Taumm bei seinen Unternehmungen nicht bloß einen kaufmännischen, sondern auch einen wissenschaftlichen Zweck verfolgte. Die Expedition wurde in der Voyage round the worlde (Lond. 1767; deutsch, Stuttg. 1769) beschrieben. Später erhielt B. als Admiral während des amerik. Kriegs ein Kommando in Westindien, wo er 1779 den Franzosen unter D'Estaing bei Granada ein unentschieden gebliebenes Treffen lieferte. Nach London zurückgekehrt, starb er daselbst 10. April 1786. Byron (George Noel Gordon, Lord), der größte Dichtergenius, den England seit ½½½ und Milton hervorgebracht hat, ein Enkel des vorigen, stammte aus einer alten engl. Adelsfamilie, die bis in die Zeiten Wilhelms des Eroberers hinaufreicht und deren Haupt 1643 wegen seiner Anhänglichkeit an Karl I. den Titel eines Lord B. von Rochdale erhielt. Sein Vater, John B., des Admirals ältester Sohn, war Kapitän in der engl. Armee und notorisch wegen seines wilden, excentrischen Lebenswandels, durch den er sich den Beinamen des tollen Jack B. zuzog. Kavitän B. war zweimal verheiratet, uerst mit der Marquise von Carmarthen, die von ihm entführt und infolge dessen von ihrem Manne eschieden wurde; dann mit Katharina Gordon, ochter und Erbin George Gordons von Geith, des Hauptes einer mit dem schott. Königshause verwandten hochländ. Familie. Aus seiner ersten Che entsprang Augusta B., später Mrs. Leigh; aus seiner zweiten Ehe wurde 22. Jan. 1788 in London Lord B. Aclche⸗ Die Ehe der Eltern Lord B.s war eine unglückliche. Sein Vater verschwendete fast das ganze Vermögen der Mutter, verließ diese mit ihrem unmündigen Sohne und starb 1791 in Valenciennes. Seine Mutter, eine stolze Frau von leidenschaftlichhon. 9 Temperament, ging 1790 mit ihm in ihre chott. Heimat nach Aberdeen, wo sie von dem ihr gebliebenen kleinen Rest ihres Vermögens in Zurück-Launen det lebte. Die Erziehung der ganz von ihren aunen beherrschten Mutter war wenig geeignet, in seinen Knabenjahren einen festen Grund fur seine spätere Entwickelung zu legen. Acht Jahre alt, wurde er zur Stärkung seiner Gesundheit von Aberdeen in die Hochlande geschickt. In den Bergen, an den Flüssen und Seen, auf den Heiden und Mooren jener romantischen Gegenden, erwachte in ihm zuerst der Sinn für die Poesie der Natur, die alle seine Dichtungen durchtönt. In seinem zehnten Jahre (1798) machte der Tod seines Großonkels Lord B. seinem Aufenthalt in Schottland ein Ende. B. kam dadurch in den Besitz des Titels und der Stammgüter seiner Familie und nahm nun seinen Wohnsitz auf dem Schlosse Newstead-Abbey. Von nun an wurde seine en Cartt durch seinen Vormund, den Grafen von Carlisle, geleitet. Nach einem kürzern Aufenthalt in London, wo man umsonst die Heilung seines Klumpfußes versuchte, und nachdem er eine vorbereitende Schule in Dulwich besucht, wurde B. in 9½ at. 9850 Jahre (1800) auf die Harrowschule geschickt. Noch während er hier den gewöhnlichen Kursus durchmachte, faßte er, in den Sommerferien 1804, Rarr erste glühende, aber unerwiderte Neigung für Mary Chaworth, deren Eltern ein Landgut jn der Nähe von Newstead-Abbey besaßen. Von Harrow Hnd er 1805 die Universität Cambridge. Noch als Student gab er die Hours of idlenesso (Newark 1807) heraus, die in der Edinburgh Reviewy durch den nachmaligen Lord Brougham eine bittere Kritik erfuhren, gegen welche B. die geharnischte Satire English bards and Scotch reviewersv richtete, in der sein detisches Talent zuerst glänzend aufleuchtete. Im Zan. 1809 volljährig geworden, nahm er im März desselben Jahres seinen Sitz im Oberhause ein, wo er sich der Opposition anschloß. Doch besuchte er das Haus nur selten und die drei Reden, die er hielt, waren unbedeutend. Reich, schön, eer sch im Vollgenuß jugendlicher Kraft, stürzte er ich in Zerstreuungen und Ausschweifungen, die seine Gesundn wie sein Vermögen schwächten; er verließ ondon im Juni 1809 als weltschmerzlicher Misanthrop, um in Begleitung seines Freundes Hobhouse die große Tour anzutreten. liber Portugal und Spanien fuhr er nach Malta, bereiste einen großen Teil von Griechenland und Kleinasien, durchschwamm den Hellespont besuchte Konstantinopel und kehrte auf demselben Wege, nach einem längern Aufenthalt in Athen, im Juli 1811 nach England zurück. Im Febr. 1812 erschienen die wäbernd seiner Reise begonnenen und vollendeten beiden ersten Gesänge von Childe Harold's pilgrimagep, die ihn wie im Fluge auf die Höhe des 18. Sawu ms erheiger ie seinem Genie gezollte Bewunderung teigerte sich durch das Interesse für seine Persönlichkeit, in welcher die Charaktere des Faust und des Don Juan sich in seltener Weise durchdrangen und deren Spiegelbild man in den Helden seiner 7 tungen wiederfand. Dem «Childe Haroldo ließ B. schnell die erzählenden Gedichte «The giaurv, The bride of Abydoso, The corsairo, Laran, Parisina, The siege of Corintho u. a. folgen, welche seinen Ruhm erhöhten. Am 2. Jan. 1815 vermählte er sich mit Anna Isabella Milbanke, der einzigen Tochter Sir Ralph Milbankes und Erbin der Baronie Wentworth. Die Ehe war jedoch keine glückliche und schon im Febr. 1816, bald nach der Geburt ihrer Tochter Ada, trennte Lady B. den Bund, indem sie ihren Gemahl aus freiem Entschluß verließ. (S. Byron, Anna Isabella Milbanke, Lady). Die unmittelbare Folge dieses Schrittes war ein plötzlicher Umschwung der öffentlichen Meinung gegen Lord B. In sittlicher Entrüstung über den regellosen Lebenswandel des Dichters sprach die engl. Gesellschaft, ohne ihn gehört und ohne die Überzeugung von seiner Schuld erlangt zu haben, das Verdammungsurteil über ihn aus, und B. der heimatlichen Zustände uberdrüssig, verließ im April 1816 England, um nie wieder dahin zurückzukehren. Der Beschreibung seiner Reise durch die Niederlande, die Rheingegenden, die Schweiz und Italien sind die beiden letzten Gesänge des Childe Haroldo gewidmet. Er lebte seitdem, unausgesetzt dichterisch thätig, am Genfersee und in verschiedenen Städten taliens. In Venedig (1819) und später (1820) in avenna trat er mit der schönen Gräfin Guiccioli in ein vertrautes M Hamba⸗ Als deren Vater und Brüder, die Grafen Gamba, wegen carbonarischer Umtriebe aus Ravenna verbannt wurden, nahm B. die ganze Familie in seinen Schutz und ging mit ihr nach Pisa (1821), wohin die Grafin, die sich von ihrem Gemahl getrennt hatte, ihm folgte. Als die Grafen Gamba auch in Pisa nicht mehr geduldet wurden, führte B. sie 1822 nach Genua, wo alle vereinigt lebten, bis der Freiheitskampf der Griechen ihn (Juli 1823) nach Missolunghi zog. Nach einem längern Aufenthalt in Cephalonia kam er im Jan. 1824 in Missolunghi an, bildete dort eine Brigade von Sulioten und traf Anstalten zu einer Unternehmung gegen atl 208 Noch schwach von einem sepileptischen Anfall, zog er sich jedoch durch einen Ritt bei Regenwetter ein Fieber zu, woran er 19.April 1824 in Missolunghi starb. Ganz Griechenland trauerte um ihn 21 Tage. Sein Herz, in einer filbernen Kapsel in der Kirche zu Missolunghi aufbewahrt, ging bei dem letzten Versuch der Besatzung, sich durch die Reihen der Belagerer durchzuschlagen (22. April 1826), verloren. Graf Pietro Gamba, der B. nach Griechenland gefolgt war, führte die Leiche des Freundes nach England, wo sie, nachdem ihr ein Begräbnis in der Zestminster-Abtei verweigert worden, in der Dorfkirche von Hucknall, bei Abbey, beigesetzt wurde. — Den Lordstitel erbte Lord B.s Vetter, George Anson B. geb. 8. März 1789), der sich als brit. arinekapitän durch eine Reise in die Südsee bekannt machte, 1862 Uzum Admiral avancierte und 2. März 1868 starb. hm folgte sein ältester Sohn, George Anson B., , 30. Juli 1818, und diesem, der 29. Nov. 1870 kinderlos starb, sein Neffe George FrederickWilliam, geb. 1855, der jetzige Lord B. Nach B.s zweiter Abreise aus England erschienen von ihm die beiden letzten Gesänge des Childe Haroldo (1816—18), The prisoner of Chillono (1816), das dramatische Gedicht Manfredy (1817), die venet. Novelle Beppov (1817), die poetische Erzählung Mazeppap (1818), die dramatischen Dichtungen Marino Falieron, The two Foscario, (Cainy, Heaven and Eartho, The deformed transformedo und Wernere (1820—22); Don kleinere Gedichte. Auch 15 Shechen er in Verbindung mit Leigh Hunt und Shelley 1822 die Herausgabe einer periodischen Schrift The Liberalo, die dem Verleger in England eine Anklage zuzog. Über den Rang, welcher B. als Dichter gebührt, ist, besonders in England, um so wals estritten worden, je verschiedener man ihn als Menschen beurteilte. So verschieden aber die Meinungen auch sein mögen, so unleugbar bleibt die Thatsache, daß sein Einfluß auf die moderne Dichtung von welthistor. Bedeutung war. Zu einer Zeit, als in anz Europa die Litteratur sich der Romantik des Mittelalters zuneigte, trat er auf als der Dichter der Revolution, der Vertreter der n Kländen eit mit dem Bestehenden, und gab allen Klängen des Hohns und des Hasses, des Zweifels und der Ver-Noang, allen Disharmonien des Lebens und der eatur einen so erschütternden Ausdruck, wie kein anderer Dichter vor ihm. So weckte er in dem heranwachsenden Geschlecht jene ideale Gärung, die in der Form des Weltschmerzes bis auf unsere Tage fortgedauert hat und deren Wirkung fast alle 0 terischen und revolutionären Charaktere jener Epoche kennzeichnet. Als wesentlicher Charakter bleibt seiner Dichtung der Sturm und Drang, der Freiheitsdurst und die Weltverachtung des Individuums aufgedrückt, das sich von dem alten Zustande der Dinge losreißt, ohne zur Gestaltung eines neuen Ausdr u gelangen. Gewaltig in dem l rischen usdruck dieser Gefühle des Lebensuüberdrusses und des Menschenha es, der flammenden Begeisterung für die Herrlichkeit der Vorwelt und eines gigantischen Trotzes au Menschenkraft, war B. weniger glücklich in der Schilderung von Charakteren. Seine Helden gleichen einander fast ohne Ausnahme. Mit der bestehenden Gesellschaft zerfallen, bewegen sie sich meist auf dem nebelhaften Grenzgebiete, wo Gesetz und Sitte bergehen in Anarchie und Willkür, innerhalb jener drei verhängnisvollen Phasen des Lebens, deren erste und letzte die Ausschweifung und der Überdruß sind und in deren Mitte das Verbrechen steht. Überdies stellt er sie, wie Gegenden und Kunstwerke, zu vorwiegend durch Beschreibung und Reflexion dar, läßt sie zu viel sprechen, zu wenig handeln und mischt seinen eigenen Charakter, seine Gefühle und seinen Glauben in ihr Leben und andeln, wie in ihre Reden. Wie bei ihm selbst wechselt daher bei seinen Helden das Wesen des Faust und des Don Juan, durch zahlreiche Zwischenstufen hindurch, miteinander ab. Auch B.s Meister⸗ —7 das unvollendet gebliebene, aber auch in dieser Gestalt großartige epische Gedicht cDon Juans macht in dieser Beziehung keine Ausnahme. Andererseits entfaltet sich in keinem andern Werte Bs reichbegabte Ratur in so glänzender Mannigfaltig⸗ „keit und Freiheit, keins aler en in * em Umfeine die geniale Leichtigkeit seines Schaffens und eine wunderbare Gewalt über die Sprache. Don Juanv ist das Epos der auf dem Boden der Revolution stehenden modernen Gesellschaft, das Werk inch ich welches in lyrischem Erguß wie in dramatisch lebendiger Darstellung von Welt und Menschen „den vollständigen Eindruck von B.s Persönlichkeit interläßt. Seine Heldinnen sind im ganzen noch altloser und einförmiger als seine Helden. Die angen romantischen Schilderungen derselben geben das schwankende Bild einer schwachen zarten Schönheit. Bis poetischer Stil ist glänzend, uehr O mitunter Malerei und Deklamation ihm mehr Dienste leisten, als die echte Poesie erheischt. Oft aber weiß er 8rud in in Manch Kürze Gedanken und Gefühle auszudrücken. Manche seiner Lieder gehören zu den schwungvollsten und schönsten, welche die engl. Poesie aufzuweisen hat. Seine Dramen sind allzu reichlich mit Beschreibungen, Raisonnements und Deklamationen ausgeschmückt, weshalb sie sich auch, obgleich sie gelegentlich aufgeführt wurden, nie auf der Bühne erhalten konnten. Eine höchst wertvolle Bereicherung der Kenntnis von B.s Charakter bietet die von Thomas Moore in die Darstellung seines Lebens eingewebte Korrespondenz B.s (Letters and journals of Lord B. with notices of his life, 2 Bde., Lond. 1830; deutsch, 4 Bde., Braunschw. 1831—33), die ihn auch als gewandten, geistreichen Prosaisten zeigen. Seine Poetical workso erschienen in zahlreichen Ausgaben (zuerst 6 Bde., Lond. 1815) und wurden in 0 alle lebenden Sprachen übersetzt, deutsch von Adolf Böttger (in Einem Bande, Lpz. 1840; 3. Aufl. 1845; Diamantausgabe, 12Bde., Lpz. 1850; 7. Aufl. 1861; 6. Aufl., in 8 Bdn., Lpz. 1864) und am vorzüglichsten von O. Gildemeister (in 6 Bdn., Berl. 1864; 3. Aufl. rdend Die autobiographischen Memoiren B.s wurden durch den Erben dieser Papiere einen Freund Thomas Moore, aus Rücksicht a Verwandte vernichtet. Von neuern Biographien Lord B.s sind besonders zu erwähnen: Eberty, Lord B., eine Biographie (2. Aufl., 2 Bde., Lpz. 1879), Elze, «Lord B.» (2. Aufl., Berl. 1880); Gräfin Guiccioli, Lord B. jugé par les témoins de sa vies (2 Bde. Par. 1868); John Nichol, Lord B., (Lond. 1880), Engel, Lord B. Eine „Nus. Ders nach Tagebüchern und — (2. Aufl., Berl. 1876) und Gottschall, «KLord B. (im Neuen Plutarcho, Bd. 4, Lpz. 1876).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 789Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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