FeedCacus
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Cacus in der altitalischen Sage der Name eines riesenhaften feuerspeienden Ungetüms, nach Virgil und Ovid eines Sohnes von Vulkan. C. raubte dem Hercules bei dessen Durchzuge durch Gemon einen Teil der Rinder, welche dieser dem eryon abgenommen hatte, und zog dieselben, um den Suchenden zu täuschen, rückwärts an den Schwänzen in seine Höhle, ward aber durch das Gebrüll der Rinder verraten und von Hercules erschlagen. Hierauf erbaute Hercules selbst sich einen Altar (die aara maximay); nach andern widmete Euander dem Hercules denselben. Es gab eine Cacus-Treppey und ein Atrium des Cy in Rom. Vgl. Breéal, Hercule et C.v (Par. 1863) und Mélanges de mythologie et de linguistique (Par. 1878).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 807Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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