Augias (grch. alenden oder Augeas, der Strahlende (mit strahlenden Augen), Sohn des Helios und der b meihn König in Elis war berühmt durch den Reichtum an Herden. Nach der Sage hatte sich der Dünger derselben seit vielen R ren aufgehäuft, und so erhielt Hercules von nen den: als eine der von 11 zu leistenden Arbeiten den Auftrag, den Stall des A. in Einem Tage zu reinigen. Hercules bedingte sich dafür von A. den zehnten Teil der Rinder aus, und vollbrachte die Arbeit, indem er den Meniosbach oder den Peneus oder Alpheus durch den Stall leitete. A. aber verweigerte dem Hercules den Lohn, und so überzog dieser den erstern mit Krieg, der erst nach hartem Kampfe durch den Tod des A. beendigt die Herrschaft ein setzte dessen mal10 selbf leus in die Herrschaft ein. A. ist um Stall ich selbst eine Pumd Woten der Unrat im Stalle bedeutet Nebel und Wolken, welche einem Frühlingstage weichen müssen. ugier (Emile), franz. Bühnendichter, geb. zu Valence 17. Sept. 1820, wurde von seinem Vater fen den Advokatenstand bestimmt, aber das Beispiel seines Großvaters, des Romandichters Pigault-Lebrun, und eigener Antrieb bewogen ihn, sich der Schriftstellerei zu widmen. Schon mit seinem ersten Lustspiel in zwei Akten und in Versen: La cigusv, das 1844 im Odeontheater zur Aufführung kam, feierte der junge Dichter einen glänzenden Triumph; voll Frische, Anmut und heiterer Laune, von antikem Geist durchweht, ist es eins der vollende ten Werke des Dichters. Er erregte damit die größten Erwartungen, welchen jedoch die beiden nã spie enden, im Theatre frangais aufgeführten Lustspiele in Versen: Un homme de bien (1845) und L'aventurièrer (1848, umgearbeitet 1860) nicht ganz entsprachen. Mit erneutem Beifall wurde aber 1849 auf derselben Bühne 4Gabrielle aufgeführt, eine fünfaktige Comedie in Versen, welche die Poesie des balben Monchy feierte und von der Akademie den alben Monthyonschen Preis erhielt. Nach dem mißlungenen Drama Dianey (1852) wandte sich A. wieder zum Lustspiel und erschien 1853 mit einem großen Stück in fünf Akten und in Prosa: «La pierre de touchen, an welchem Jules Sandeau mitgearbeitet hatte. Dieses zugleich sentimentale und burleske Lustspiel, das nur wenig Anklang fand, wurde für A. der Ausgangspunkt einer neuen Richtung, indem er nun an Stelle der Charakterkomödie sich dem Intriguenlustspiel zuwandte. Er gab 1855⁵ im Vaudevilletheater Le mariage d'Olymper, ein frisch aus dem Leben herausgegriffenes und kräftig gezeichnetes Sittengemälde, sodann im Gymnase 1856, mit Jules Sandeau zusammen: We gendre de M. Poiriero, ein vieraktiges Lustspiel in Prosa, worin er den Ahnenstolz des Adels und die Lächerlichkeiten der bürgerlichen Parvenus unter der Julihen ien persifliert; es f dies eine seiner gediegensten Arbeiten. Hierauf folgte 1858 «Les lionnes pauvres o, ein fünfaktiges Lustspiel in Prosa, gemeinschaftlich mit Foussier gedichtet, über dessen kühne, aber durchaus nicht unmoralische 11 2„ die Theatercensoren dermaßen erschraken, daß erst ein Einschreiten des Prinzen Jéröme Napoleon nötig war, um die treffende Satire auf die Bühne zu bringen. Auch drei andere erfolgreiche Prosalust spiele des Dichters: Les effrontéso (1861), Le fils de Giboyero (1862) und «Maitre Guérino Iung wären ohne dieselbe einflußreiche Vermitteung schwerlich auf dem Theatre frangais zur Aufführung gekommen. In seinen spätern Stücken, wie in La Contagion (1868), Paul Forestiero (1868), Lions et Renardso (1871), ist eine Abnahme seiner Kraft zu bemerken. Jedoch haben seine letzten Lustspiele: «Jean de Thommeray (1873), Madame Caverleto (1876), wo er der Ehescheidung das Wort redet, und besonders «Les Fourchambaulto (1878) wieder bedeutenden Erfolg gehabt. A. ist seit 1858 Mitglied der Akademie. Gesammelt erschienen fentl Dramen in 6 Bänden,‚, 1856—57. Auch veröffentlichte A. Gedichte elegischen und satirischen Charakters (Poésies complètes v, 1856). HI Oase in der Libyschen Wüste, s. Audila.