Camargo (Marie Anne Cupis de), berühmte Tänzerin der Großen Oper in Boum wurde zu Brüssel 15. April 1710 geboren, stammte aus einer adeligen Duns debütierte 1726 an der Großen Oper zu Paris, wo sie bald der Liebling des Publibeiden Hauptmündungsarmen des Rhöne, reicht von 1,½5 Km oberhalb Arles, wo sich dieselben trennen, in Dreiecksgestalt Kahfe auch le Delta de la enthält etwa 790 akm. Der niedrige, nirgends über 3 m hohe, durchaus steinlose, sumpfige, von Lachen, Teichen, Kanälen und toten Flußarmen den meist sehr fruchtbar, ohne jedes Steinchen, und liefert jãhrlich im hl höhern Striche sind sogar ergiebig an Rotwein. seen oder Etangs, namentlich der Valcares mit seinen Verzweigungen, 120 àm einnehmen, ist der Boden morastig oder sandig, salzig, jeder Kultur unfähig und wird nur zur alz⸗ und Sodagewindiese Delta-Insel größtenteils ein feu ßer mittels glühender Eisen gezeichnet, wobei man das rmißt, sind unter K aufzusuchen. Maries, einem dorfähnlichen Städtchen unweit der Mündung des westl. Rhönearms, zugleich Seebad, welches als Hauptort von C. gilt, 1006 E. zählt und eine sehr alte, von außen einer Citadelle ahnliche Kirche aus dem 12. Jahrh. hat. Unter den ahlreichen Meiereien ist besonders die Stammäferei Armillere hervorzuheben. Eine besondere erkwürdigkeit der Insel ist eine sehr große Hunderasse mit langen Haaren. Im O. von C., jenseit des 5 tmündungsarms (le Grand Rhöneh, breitet sich die Crau (s. d.) aus. Die Zukunft der C. beruht fast ganz auf dem 1864—71 angelegten großartigen Kanal St.⸗Louis. Derselbe beginnt etwa 40 km unterhalb Arles beim Turme St.⸗Louis, nur 8 km von der Flußmündung, und läuft gerade von Westen nach Osten, um gegenüber von dem 10 km entfernten Hafen Bouc zu enden. Er ist nur 4 Em lang, 60 m breit, 7 mtief und läßt die Barre der Rhöne umgehen, sodaß den größten Handelsschiffen das untere Rhönebecken zugänglich wird. An dem Turme St.Louis erkennt man das Wachsen der Insel; derselbe wurde 1630 am Meere gebaut, 1838 erneuert und ist schon 4 Kme vom Meere entfernt.