Castries, Marktflecken von etwa 1400 E. im franz. Depart. Hérault, Arrondissement Montpellier, 12 Km im NO. von der Stadt dieses Namens, eine alte Baronie des 11. Jahrh. im Languedoc, rmißt, sind unter K aufzusuchen. aus welcher 1645 ein Marquesat und 1814 ein Herzogtum wurde. Bei dem Schlosse, einem prächtigen got. Gebäude, endet ein von Riquet gebauter, 7 km langer Aquädukt. Es ist der Geburtsort des Marquis de C., welcher 1780 Marineminister war und nach welcher Lapérouse 1787 die Castriesbai (s. d.) benannte.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 62Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei