Chrysomorphisch (grch.), goldgestaltig, goldartig, goldähnlich. Ehrysophansäure, s. unter Rhabarber. min der Savotale L., Pflanzengattung aus der Familie der Sapotaceen. Man kennt gegen 60 Arten, die sämtlich Bäume sind und vorzugsweise in den Tropengegenden Amerikas, seltener im tropischen Asien oder Afrika vorkommen. Sie haben lederartige Blätter und kleine in Büscheln stehende Blüten, die aus einem meist fünfteiligen Kelch, einer fünfspaltigen röhrigen oder glockenförmigen Blumenkrone, fünf Staubgefäßen, einem Griffel und einem gewöhnlich fünffächerigen Fruchtknoten bestehen. Die Frucht ist eine fleischige oder lederartige Beere. Von der brasilianischen Art C. Buranhem Ried. findet die Rinde als Cortex Monesiae medizinische Anwendung, dieselbe enthält einen eigentümlichen Stoff, das Monesin, das jedenfalls mit dem Saponin (s. d.) identisch ist; die Monesiarinde wird vorzüglich gegen Magenkrankheiten, Verdauungsstörungen u. dgl. angewendet. Von einer westindischen Art, die daselbst auch kultiviert wird, C. Cainito L. werden die Früchte, die ein süßes, weiches Fleisch haben, in Westindien allgemein gegessen; dieselben sind so groß wie die Apfel und heißen Sternäpfel. Dasselbe gilt von den in Westindien und im tropischen Südamerika einheimischen Arten C.monopyrenum Lao., C. argenteum Jacg., pomiforme Bert., macrophyllum Mart., glabrum Jacg. u. a. Von C. glabrum wird das sehr dauerhafte und feste Holz vielfach als Nutzholz verwendet und gewöhnlich als ind. Eisenholz bezeichnet. Die in Jamaica einheimische Art C. monopyrenum liefert die unter den Namen «Damascener Pflaumendo beliebten Früchte.