FeedCoast-Range oder Coast-Mountains
ErdkundeBrockhaus 1882

Coast-Range oder Coast-Mountains, ein Gebirge des nordamerik. Unionsstaats Californien, welches sich bei einer Breite von 50 — 60 km in zahlreichen, durch fruchtbare Thäler voneinander etrennten Zügen von 42 nördl. Br. in seinen Ausäufern südlich bis in die Halbinsel von Californien Im Meeres fortwährend mit der Küste des Stilen Meeres parallel laufend. Unter 38 nördl. Br. ist das steile und felsige Gebirge durch die Bai von San-Francisco und San-Pablo in zwei Teile lwauch von denen der nördliche mit Wald und Geträuch bedeckt ist, während der südlichere fast gänzlich nackt ist und nur die dem Meere zunächst gelegenen Höhen bewaldet sind. Die Hauptgebirgsrücken des C. sind vom N. angefangen der Trinity-Range, die Sierra del Monte-Diabolo und der San-Bernardino-Range. Die wichtigern Pässe liegen im südl. Teile des Gebirges. Zu nennen sind unter ihnen der Livermore, San-Lorenzo, Canada de los Uvas, Turners oder San-Francisquito, San-Gorgonio, Warrens und der Coloradopaß. Die höchsten Berge sind, ebenfalls vom N. angefangen: der Mount-⸗Halloballey (2400 m), Mount-St.⸗ Johns (2400 m), Mount-Ripley (2300 m), Mount-St.⸗Helena (1100 m), Monte-⸗Diabolo (1183 m), Mount-San-Bernardino (3500 m), Mount-San-Gorgonio (2100 m) hoch. — Co ast-Range heißt auch ein im Staate Oregon im nordwestl. Teil desselben zwischen 44 und 46 nördl. Br. von N. nach S. dicht an der Küste des Stillen Oceans mit dieser und dem Cascade-Range parallel laufender Gebirgszug, welcher mit jenem im S. durch die Calapooya-Mountains verbunden wird. Coaetankus (lat.), Altersgenosse, Zeitgenosse.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 467Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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