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ErdkundeBrockhaus 1882

Comanches, ein östlich vom Rio Grande an den mexik. und texan. Grenzen hausender kriegerischer Indianerstamm, der sprachlich zu den mit den Azteken verwandten Sonoravölkern gehört. Die C. durchstreifen die teran. Prärien zu Pferde und wagen selbst bis nach Neumexiko und Durango hinein Angriffe auf volkreichere Plätze. Sie sind ungemein gewandte Reiter, wissen den Lasso und Bogen mit mehr Meisterschaft zu handhaben als fast irgend eine Nation, und haben nie feste Wohnsitze gekannt. Ihre Angriffsweise im Kriege gleicht sehr derjenigen der russ.⸗asiat. Horden. Nicht selten verlieren sich die C. auf —. Jagdzügen nördlich bis an die Santa-Fe-Straße und sind dann den Händlern (Traders) über die Ebenen ebenfalls gefährlich. Die C. haben einen sehr ausgebildeten Schädel und ein intelligenteres Profil als die meisten andern nordamerik. Stämme. Sie sind auch von hohem und kräftigem Bau und nicht so kupferfarben als die nördlichern und östlichern Indianer. Die Zahl der C. wurde 1872 auf 3218 geschätzt, wozu etwa noch herumstreifende Banden von insgesamt 1000 Seelen kommen. Sie nennen sich selbst Naiini, d. E lebendiges Volk. omarca lital.), Gerichtsbezirk; C. di Roma, das Gebiet der Stadt Rom, zur Zeit der weltlichen Herrschaft des Papstes eine besondere Provinz des Kirchenstaats, welche etwa 4500 alem umfaßte.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 529Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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