Coquimbit, ein von Breithaupt aufgefundenes Mineral, welches in einem Lager von grünlichem Jaspis bei Copiap in der chilen. Provinz Coquimbo auftritt; es bildet hexagonale, dick tafelähnliche oder kurzsäulenförmige Krystalle, mehr noch klein-und feinkörnige Aggregate, farblos, oder von weißer, bläulicher, hellgrünlicher Farbe, mit vitriolischem Geschmack. Die Härte ist 2. In chem. Hinsicht besteht der C. aus normalem schwefelsaurem Eisenoxyd mit 9 Molekülen Wasser, Fer S OI2 +T9ag, mit 28,5 Eisenoxyd, 42,7 Schwefelsäure, 28,8 Wasser; bisweilen ist etwas des entsprechenden Aluminiumsulfats hinzugemischt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 586Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei