Csachtitz (magyar. Csejthe), slowak. Marktflecken im ungar. Komitat Neutra, mit 1850 C., vor allem bekannt durch die Ruinen des Schlosses Cseithe, das 3 Em vom Orte entfernt gelegen war. Unter walcn Matthias Corvinus (s. d.) hauste hier der gewaltthätige Parteigänger Schwela, gegen den der König selber kämpfen mußte. Später kam die Burg und die eudlich 8 C. an die Familie Orßäg, Kanizsai und endlich auf den Grafen Franz Nädasdy. Dessen Gemahlin war Elisabeta Bathori (s. d.), die zur Erhaltung ihrer Jugend und Schönheit 1. in warmem Mädchenblute badete. Auf dem Schlosse C. hatte sie deshalb an 300 Mädchen ermorden lassen. Nach dem Hochverrate des Grafen Nädasdy kam C. mit den dazu gehörigen Besitzunen an die Familien Erdödy, Druget, Zay, Csäky, (vay, Medeyänszky, Forgach und Andrässy. Esaiten und Esaikisten, s. Tschaiken. Esakany (Ungar., spr. Tschakanj), ein leichter Stock mit einem kleinen scharfen Beile am Ende, die ewöhnliche Waffe der Csikos (s. d.); auch eine Art Flöte in Dlcdeit 5 an ihrem obern Ende mit einem leinen Holzbeil verziert. Esakathurn (spr. Tschakathurn, ungar. Csäktornya), Marktflecken an der Ternowa auf der sog. Murinsel des szalader Komitats in Ungarn an der österr. Südbahn, mit einem alten Schlosse, einst Eigentum der historisch berühmten Familie Zrinyi. Der Ort zählt 2050 E. und treibt lebhaften Handel.