Dinéro (span., Pfennig), eine bis 1848 gesetzlich ültige, aber noch mehrere Jahre lang gebräuchiche kleine span. Geldrechnungsstufe von ungemein verschiedenem Werte, der in den einzelnen Provinzen um mehr als das Zwanzigfache differierte. Am wichtigsten war der castilische D., welcher 0 des Maravedi de vellon (Kupfermünze), oder ½40 des Real de vellon oder ½4o des Real de plata antiguo (ältere Silberrechnung) und an Wert = 0,0636 deutsche Pfennige oder 0,osis Kreuzer österr. Silberwährung war. — D. hieß auch ein in Spanien bis 1859 gesetzlich üblich gewesenes Silberprobiergewicht, geteilt in 24 Granos (Grän), 2 des ganzen (des Marco) und mithin = 83½ jetzige Mileésimos oder Tausendteile, nach der frühern deutschen Bezeichnung 1½ Lot oder 1Lot6 Grän. Dieser D. war auch in den ehemaligen span. Besitzungen in Amerika (Mexiko u. s. w.) und in den heutigen span. Kolonien gebräuchlich und ist das zum Teil noch. (S. Dinheiro und De nier.)