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ErdkundeBrockhaus 1882

Dissimulieren 17 sich etwas nicht merken lassen — verstellen; Dissimulation, Verstelissipieren (lat.), zerstreuen, verschleudern, verschwenden; Dissipation, Zerstreuung, Verschwendung; auch Zerstreutheit (der Gedanken). ißna, See im russ. Gouvernement Kowno, sudlich von der Kreisstadt Nowo Alexandrowsk, unter 55. 30, nördl. Br. und 44 östl. L. von Ferro, ist 10 EKm lang, 1½ km breit, und hat einen Umfang von 39 km bei einem Flächenraum von 29 Akm. An seinem südl. Ufer tritt der gleichnamige Fluß heraus. ů Dismna oder Dsißna, Fluß in den russ. Gouvernements Kowno und Wilna, entspringt aus dem leichnamigen See im Gouvernement Kowno, 1 anfänglich in südöstl. Richtung durch eine umpfige Gegend, schlägt im Gouvernement Wilna aber eine Richtung nach Ostnordosten ein und ergießt sich bei der Stadt Dißna links in die westl. Düna. Die D. ist 159 km lang, 28—93 m breit, und hat eine Tiefe von 1—5 m. Zur Zeit des Hochwassers ist der Verkehr auf der D. s 6. lebhaft. isna, Kreisstadt im Gouvernement Wilna, unter 55² 34 nördl. Br. und 45 53“ östl. L. von Ferro, an der Mündung des Flusses Dißna in die westl. Düna, 349 km nordöstlich von der Stadt Wilna, mit Hicen 6669 E. Die Lage D.s an zwei schiffbaren Flachs macht die Stadt zu einem Staelplatz für Flachs, Hanf, Leinsamen und Getreide. In 15. Jahrh. war D. eine unbedeutende Ansiedeung, welche der Wojwodschaft Polozk 5 Naaust war, 1563 gab der poln. König Sigismund August der Ansiedelung die Rechte einer Stadt und befestigte sie. Im J. 1793 kam D. an Rußland.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 397Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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