Doppeltuch, ein zu dicken Winterkleidern benutztes tuchartiges Doppelgewebe, dessen rechte (obere) Seite gewöhnlich feiner als die linke (untere) ist und dessen Muster meist in Rippen, Rauten, einer Art Moirierung, Wellenlinien u. s. w. besteht. Die linke Seite ist ziemlich stark gerauft, aber nur wenig geschert, um den Stoff möglichst warmhaltend zu machen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 480Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei