Dorözsma (spr.: Doroschma), Marktflecken im ungar. Komitat Csongräd, an der Linie Wien-Temesvär-Virciorova der Osterreichischen Staatsbahn, mit (1880) 10652 magyar. E., die sich zur röm.⸗kath. Kirche bekennen. Der Ort besitzt ein großes Territorium von ziemlicher Fruchtbarkeit; sehr erheblich ist die aund Zwei bevölkerte Pußten (Atokhaäza und liles) gehören zum Orte. In der Umgebung sind mehrere salzige Seen, deren Wasser auch zu Heilbädern gebraucht wird. Im März 1879 wurde der Ort gleich Szegedin von den Fluten der Theiß zerstört, hat sich aber seitdem wieder ziemlich erholt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 496Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei