Dreieichenhain, auch Hain oder Hain in der Dreieich, altertümliches Städtchen, in der Dobhaadt hess. Provinz Starkenburg zwischen armstadt und Frankfurt a. M. gelegen, mit (1880) 1124 E. Innerhalb der noch vollständig erhaltenen Ringmauer befinden sich die Ruinen des Schlosses Hain oder Haym, erbaut der Sage nach von Karl d. Gr., der in dem großen Reichsforst, der Dreieich, von dem die Stadt ihren Namen hat, oft gejagt haben soll.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 542Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei