Drillinge (Trigemini), drei zu gleicher Zeit sich entwickelnde menschliche embryonen, kommen nur selten zur Beobachtung; auf 7910 einfache Geburten entfällt nach Veit erst eine Drillingsgeburt, wogegen schon auf 89 Geburten eine Zwillingsgeburt gerechnet wird. D. kommen nur sehr selten entwickelt und lebensfähig zur Welt, meist werden schon eins oder mehrere von ihnen totgeboren oder sterben rasch nach der Geburt; doch sind einzelne Fälle bekannt, in denen alle drei Kinder am Leben erhalten wurden und sich später in normaler Weise entwickelten.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 565Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei