FeedDubossary
ErdkundeBrockhaus 1882

Dubossary, Stadt im russ. Gouvernement Cherson, im Kreise Tiraspol, am linken, erhöhten Steppenufer des Dnjestr, gegenüber Kriulan, unter 47² 16 nördl. Br. und 46 49“ östl. L. (von Ferro), 60 km im NW. von Tiraspol, mit 7207 E., davon ein Drittel Juden, die übrige Bevölkerung besteht aus Moldauern und Kleinrussen. An D. stoßen die Reichsdomänenländereien Mogal, Korshewo, Kutschiery, Malowatoje, Lunga und Pogreby. Die Einwohner Dis treiben Handel mit dem in der Umgegend gewonnenen Wein und Tabak; auch wird einiger Vieh- und Getreidehandel getrieben. D. hat eine ärmliche, unsaubere Physiognomie, aber eine hübsche Lage und wurde früher Dubossar, Tombosary oder Tumboschary genannt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 607Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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