FeedDumont (Albert)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Dumont (Albert), franz. Archäolog, geb. 21. Jan. 1842 zu Scey-sur-Saöne im Depart. Haute-Saöne, besuchte die Normalschule zu Paris und wurde 1864 als Mitglied der Französischen Schule nach Athen gesandt. Im J. 1874 ward er Direktor der neubegründeten Französischen Schule in Rom und hielt daselbst Vorlesungen über die Archäologie und Kunstgeschichte; 1875 ging er wieder nach Athen als Direktor der Französischen Schule. Im R 1878 nach Frankreich zurückgekehrt, ward er ektor der Akademie zu Grenoble, dann zu Montpellier und 1879 zum Oberdirektor des höhern Unterrichtswesens ernannt. D. hat den Ruf eines tüchtigen Altertumsforschers durch folgende Schriften erworben: De plumbeis apud Graecos tesserisv und Essai sur la chronologie des archontes athéniens postérieurs à la CXXIIL olympiade (1870), Inscriptions céramiques de la Grèce proprev (1871), Peintures cëramiques de la Grèce propren, (La population de L'Attiques, Vases peints de la Grèce propre, Fastes éponymiques d'Athèneso (1873), Essai sur L'éphébie attiques (bis jetzt erschienen Bd. 2, 1875), Les céramiques de la Gréce propre, vases peints v (Tl. 1, 1881). Außerdem verfaßte er „L'administration et la propagande prussienne en Alsace o (1871) und Le Balkan et l'Adriatiquep (1873). Seit 1882 ist er Mitglied der Akademie der Inschriften.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 635Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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