Duo quum (oder si) faciunt idem, non est idem, (Wenn zwei dasselbe thun, so ist es nicht dasselber, d. h. gleiche Handlungen haben je unch ihren Urhebern verschiedenen Wert, werden je nach ihren Urhebern EaüEnes beurteilt; es entspricht dem Goetheschen «Eines schickt sich nicht für allev. Das Citat ist eine Verkürzung der Stelle in Terenz' Adelphio (V, 3): Duo quum idem faciunt, hoc licet impune facere huic, illi non liceto, d. h. ⸗Wenn zwei dasselbe thun, so darf dies wohl der eine ungestraft thun, aber (deshalb noch) nicht der anderev. (Vgl. Cuod licet Jovi ete.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 652Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei