Epauletten, Schulterstücke, bildeten früher einen Teil der Rüstung. Jetzt dienen sie nur bei einzelnen Kavalleriegattungen (Ulanen) noch als Deckung für die Schulter gegen Hieb, im übrigen als Abzeichen, sowohl an Militär- als Civiluniformen. Sie werden gebildet durch Klappen von Tuch, Wolle, Tressen oder Metall, nach außen meist halbmondförmig vergrößert, und nach dem Range auch wohlmit Fransenoder sog. Raupen (Bouillons) versehen. Als Abzeichen der Offiziere wurden sie in der franz. Armee zuerst eingeführt und gingen dann in die meisten Heere, mit Ausnahme des öster⸗(f reichischen, über. Neuerdings sind sie in mehrern Armeen wieder abgeschafft oder werden wenigstens im Kriege abgelegt und durch Achselstücke (s. unter Achselklappen), resp. Feldachselstücke (s. d.) ersetzt, um die Offiziere von weitem weniger kenntlich zu machen und dadurch ihrem Verluste, der infolge der gesteigerten Wirkung der Feuerwaffen sich erfahrungsgemäß erheblich vermehrt hat, vorzubeugen. (Vgl. Gradabzeichen.) Lpaunum, alte Stadt, s. u. Saint-Maurice. pave frz.), herrenloses Gut; droit d'épave, Strandrecht.