Feldachselstücke, die beim Beginn des Deutchen Kriegs von 1866 in der preuß. Armee eingeuhrten Chargenabberchen für Offiziere und höhere eilitärbeamte. Dieselben wurden nach dem Frieden beibehalten, werden zum kleinen Dienst, sowie zu allen Felddienstübungen getragen und wurden 1867 auch in den übrigen Kontingenten der norddeutschen Bundesarmee und 1871 in der ganzen Armee des Deutschen Reichs eingeführt. Die F. bestehen aus silbernen Tressen (für Subalternoffiziere), aus silberner Rundschnur (für Stabsoffiziere), aus silberner und goldener Rundschnur (für Generale) und sind mit farbigem Futter und den Gradsternen, sowie mit der Regimentsnummer, resp. der Regimentschiffre versehen. Bei der Parade⸗ und der Galauniform treten die Epauletten (s. d.) an ihre Stelle. Vgl. auch Gradabzeichen.