Epithel (arch.), die Oberhaut der Schleim⸗ und anderer innerer Häute des menschlichen und tierischen Körpers, bildet einen aus verschiedenartig geformten, bald cylindrischen, bald plattenförmigen, bald wimpernden *„ zusammengesetzten, gefäßlosen hautartigen überzug auf der freien Fläche der Schleimhaut, den secernierenden Flächen der Drüsen, der Schleimhaut der Geschlechtsorgane u. a. und geht an den Körperöffnungen ohne Unterbrechung in die Epidermis, die Oberhaut der äußern Haut (f. d.) über. Auf diese Weise ist die gesamte Oberfläche des Körpers, die nach außen wie die nach innen gekehrte, in ihrem ganzen Umfange mit einer schirmenden Hülle umgeben, welche unter normalen Verhältnissen gegen alle von außen einwirkenden Schädlichkeiten hinlänglichen Schutz gewährt.