Exaltation (lat.) nennt man die Steigerung der Gefühls⸗ und Willensthätigkeit zur Höhe des Affekts und der Leidenschaft. Entsteht die E. wie in der Norm gewöhnlich im Anschluß an entsprechende äußere Einflüsse oder motivierbare Gedanken, so kann sie mit einer Steigerung der intellektuellen Leistungen wie der planvollen Willensenergie Hei-andd in Handeh Grade leidet die Besonnenheit, und das Handeln wird dem entsprechend ziel⸗ und zwecklos. Letzteres findet sich ganz besonders bei jenen Exaltationsformen, welche als Teilerscheinungen von Geisteskrankheit auftreten. Die E. entsteht hier entweder spontan (primärp), d. h. ohne nachweisbare innere oder äußere Vorgänge, durch organische Hirnerregung, z. B. bei der maniakalischen E. oder im Anschluß an Wahnideen und Sinnestäuschungen (3. B. bei der exaltierten Verrücktheit [s. d.).